Luisa Wolke
Ich arbeite mit dem, was zwischen Menschen wirkt.
Mein Weg in diese Arbeit war nicht geradlinig.
Und genau darin liegt eine zentrale Qualität meiner Arbeit.
Ich habe viele Jahre als Schauspielerin gearbeitet, bevor ich mich der Gestalttherapie zugewandt habe.
Beide Felder verbindet die Arbeit im Moment:
die Aufmerksamkeit für das, was sich zeigt – und die Bereitschaft, sich auf Unsicherheit einzulassen.
In der Gestalttherapie geht diese Arbeit tiefer.
Sie richtet den Blick auf Kontakt:
auf das, was zwischen Menschen entsteht – und oft unausgesprochen bleibt.
Heute arbeite ich als Trainerin, Moderatorin und Coach mit Menschen in verantwortungsvollen Rollen, insbesondere in komplexen Organisationen wie dem Gesundheitswesen und Hochschulkontexten.
Mich interessiert nicht nur, was gesagt wird, sondern wie Menschen in Beziehung treten –
und was dabei möglich wird oder verloren geht.
Meine Perspektive ist dabei nicht nur fachlich geprägt.
Als pflegende Angehörige meiner an Demenz erkrankten Mutter erlebe ich, wie herausfordernd es ist, unter Belastung im Kontakt zu bleiben – und wie entscheidend genau das ist.
Diese Erfahrung fließt in meine Arbeit ein, insbesondere dort, wo Menschen unter Druck Verantwortung tragen.
Meine Arbeit ist geprägt von:
einer präzisen Wahrnehmung für Dynamiken und Spannungen, der Fähigkeit, auch in komplexen Situationen eine konstruktive Arbeitsatmosphäre herzustellen und einer Haltung, die Klarheit und radikale Freundlichkeit verbindet.
Ich arbeite nicht mit vorgefertigten Lösungen, sondern mit dem, was im jeweiligen Moment da ist.
Dabei verbinde ich gestalttherapeutische Prozessarbeit, körper- und ausdrucksorientierte Methoden aus der Theaterpraxis sowie dialogische Ansätze wie Lewis Deep Democracy.
Was mich leitet, ist eine einfache Überzeugung:
Kontakt ist keine Selbstverständlichkeit.
Er entsteht – oder er geht verloren.
Und genau darin liegt der Unterschied zwischen oberflächlicher Zusammenarbeit und tragfähiger Verbindung.
Kurz gesagt
Ich arbeite dort, wo Kommunikation nicht mehr ausreicht – und Kontakt wieder möglich werden muss.
Hintergrund & Qualifikation
Meine Arbeit basiert auf zwei Erfahrungsfeldern: künstlerischer Praxis und therapeutischer Prozessarbeit.
- Ausbildung und mehrjährige Weiterbildung in Gestalttherapie (HIGW Hamburg), DVG
- Spezialisierung im Bereich Theatertherapie
- Ausbildung zur Resilienztrainerin
- Qualifikation als Traumafachberaterin
- Ausbildung zur Schauspielerin mit langjähriger Berufserfahrung
Ergänzt wird dies durch meine Arbeit als Trainerin und Moderatorin in komplexen Organisationen, insbesondere im Gesundheits- und Hochschulkontext.
Qualitätssicherung
Kontinuierliche Selbsterfahrung, Supervision und Intervision im Bereich Gestalttherapie und Deep Democracy.